Projekt Mode – Vielseitigkeit als Gestaltungsprinzip

Im Rahmen des Projekts Mode untersuchten 15 Schülerinnen und Schüler das Thema Vielseitigkeit. Dabei erarbeiteten sie sowohl theoretische Hintergründe als auch ganz praktisch eigene Modeentwürfe.

Projektwoche – Projekt Mode

Ausgangspunkt der theoretischen Auseinandersetzung war die Frage, wie Kleidung auf unterschiedliche Kontexte, Bedürfnisse und Identitäten reagieren kann. Vielseitigkeit zeigt sich dabei nicht nur in der Funktionalität eines Kleidungsstücks, sondern auch in seiner gestalterischen Offenheit. Aspekte wie wandelbare Schnitte, flexible Materialien, Mehrfachnutzbarkeit sowie geschlechts- und saisonübergreifende Designs spielten hierbei eine zentrale Rolle.

In der praktischen, experimen-tellen Phase wurde aus Pack- und Zeitungspapier ein eigens Outfit entworfen und auf dem Catwalk im Kunstraum prä-sentiert. Trotz des ungewohnten Materials entstanden tragbare Kleidungsstücke mit durchdachten Schnitten, filigranen Details und individuellen Akzenten.
Weiterhin entwarfen die Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer eine eigene Frühjahr-/Sommer-Kollektion 2026 und erprobten zur Visualisierung ihrer Entwürfe die digitale Zeichen-App Ibis Paint. Dabei sammelten die Lernenden erste Erfahrungen im digitalen Modedesign und waren angetan von den Möglichkeiten, die diese App im Umgang mit Farben, Materialien und Silhouetten zur Umsetzung ihrer gestalterischen Ideen bietet.
(Katharina Scholkmann / Kunstlehrerin)

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