Geschichtsexkursion nach „Spree-Athen“
Viele Fragen beim Ausflug der „Elfer“ nach Berlin: Was hat die griechische Antike mit Friedrich dem Großen zu tun? Und wieso befindet sich ein Thron in einem evangelischen Dom? Und warum um alles in der Welt wurde Lehrer Frank Hampel um einen Kletterfelsen betrogen?

All diese Fragen wurden auf der spannenden Stadtführung durch das „Spree-Athen“ (= Berlin) mit Geschichtslehrer Frank Hampel beantwortet. Zugleich beinhaltete der zweitägige Ausflug den Besuch des Kommunikationsmuseums und eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum. Diese Meta-Ausstellung beschäftigte sich mit den ersten öffentlichen Ausstellungen zum Holocaust (Titel: „Gewalt ausstellen“). Sehr berührend sind die filmischen Zeugnisse Überlebender aus dem KZ oder eine Ausstellung, die zerstörte Gegenstände sammelte. Man spürt diesen ersten Ausstellungen das Unmittelbare ab, aber auch die Nähe zur NS-Zeit.
nteressant war auch zu erfahren, wie das europäische Bewusstsein über den Holocaust erst allmählich wachsen konnte. Während erste Ausstellungen noch vor dem Kriegsende eröffnet wurden, dauerte es einige Zeit, bis die Verbrechen am europäischen Judentum thematisiert wurden.Vollgepackt mit Informationen und Eindrücken verabschiedeten wir unsere Schüler ins Wochenende. Jeden hoffentlich mit einem etwas weiteren Blick für die immer noch andauernde Geschichte unserer Region und unseres Landes.
(Tina Prager, Tutorin)
