Abstraktion, Figuration, Art Povera, Concept Art – der Grundkurs Kunst widmet sich der Kunst nach 1945
In Vorbereitung auf das 3. Semester, welches sich der Entwicklung der Malerei und daraus hervorgehenden Kunstströmungen widmet, konnte sich der Grundkurs Kunst anhand wegweisender Kunstwerke der Sammlung der Neuen Nationalgalerie einen Einblick hierzu verschaffen.

Das Spannungsfeld zwischen gegenständlich-figurativer Kunst und Abstraktion verdeutlichte den Schülerinnen und Schülern, wie Künstlerinnen und Künstler nach dem Zweiten Weltkrieg unterschiedliche Ausdrucksformen entwickelten, um auf die Erfahrungen ihrer Zeit zu reagieren und neue Bildsprachen zu schaffen. Hierbei zeigen auch feministische Positionen, wie die der Künstlerin Maria Lassnig, wie traditionelle Rollenbilder hinterfragt und neue Perspektiven auf Körper, Identität und Wahrnehmung eröffnet wurden. Die Auseinander-setzung mit Werken von Mario Merz und der Kunstströmung Art Povera machten am Original erlebbar, dass Kunst nicht mehr ausschließlich als Gemälde oder Skulptur verstanden wurde, sondern zunehmend Materialien des Alltags, das Konzept sowie der Schaffensprozesse in den Werkbegriff mit einbezogen wurden. Wir sind gespannt, zu welchen künstlerischen Herangehensweisen und Positionen der Grundkurs Kunst in Q3 finden wird. Foto/Text: SM
