Vom Posthorn zum Glasfaserkabel – der 11. Jahrgang erkundet das Museum für Kommunikation in Berlin

Kommunikation ist alles, so heißt es ja häufig im Alltag. Am 09.Oktober 2026 machte sich der elfte Jahrgang auf, um dem Phänomen der Kommunikation genauer auf den Grund zu gehen. Im Berliner Museum für Kommunikation stellten sich die Schülerinnen und Schüler immer wieder die Frage: „Geht es hier nun um öffentliche oder private Kommunikation?“ 

Natürlich werden im Kommunikationsmuseum viele Gegenstände gezeigt, die den Betrachter frühere Phasen der Infrastruktur von Kommunikation nachempfinden lassen: vom „Schwirrseil“, dem Telefon der Steinzeit, über die Telegrafenstation bis hin zu den modernen Glasfasernetzen. Die Frage, ob diese Infrastruktur damals eher der privaten oder der öffentlichen Kommunikation diente, regte die Jugendlichen an, darüber nachzudenken, welche Entwicklungen hinter den für uns heute so selbstverständlichen Kommunikationsmitteln stecken. Viele Stationen im Museum luden die Besucherinnen und Besucher auch ein, selbst Hand anzulegen, beispielsweise eine Rohrpost durch die Röhre zu schicken, kreativ zu werden mit Tinte und Feder in der Schrift des 19. Jahrhunderts, oder spielerisch Sprache und Sprachübermittlung zu erkunden. „Das macht richtig Spaß!“, begeisterte sich eine Schülerin für eine dieser Stationen.

Einen konkreten Gegenstand sollte sich jeder Schüler und Schülerin aussuchen, um ihn und seine Bedeutung genauer zu untersuchen: Da waren die riesengroßen Reitstiefel der Postkutscher, die Telefonzelle, Feldpostkarten, Teile der Überseekabel des frühen 20. Jahrhunderts und so vieles mehr. Ein Foto dieses Gegenstanden nahmen alle mit nach Hause, um dann im Unterricht damit weiterzuarbeiten. (Redaktion EJSW/WA)

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