Zweitauflage der Deutsch-Polnische Begegnung in Trebnitz

„Auch in diesem Jahr fand wieder eine Begegnungswoche im Schloss-Trebnitz statt. Im letzten Jahr begannen wir den Austausch mit der Salesianer – Schule in Poznań. Relativ kurzfristig konnten wir eine Partnerschule gewinnen, mit der wir uns nun zum zweiten Mal getroffen haben“, berichtet Religionslehrer Robert Bukowsky. 

Da die Salesianer dieses Jahr am 12. Juni ihr 20-jähriges Bestehen feiern, musste die Begegnungswoche in diesem Jahr am Sonntag beginnen und bereits am Donnertag beenden. Vielleicht war dies ein Grund dafür, dass die Teilnehmerzahlen nicht in ihrer maximalen Möglichkeit ausgenutzt wurden. An der Woche im Schloss können maximal je 25 polnische und 25 deutsche Schülerinnen und Schüler teilnehmen – in diesem Jahr waren es 17 polnische und 15 deutsche Schülerinnen und Schüler.  

Am Sonntag wurden wir von der Projektleiterin Kama herzlich begrüßt. Nach einem Rundgang durch den Park und das Schloss gab es dann erstmal eine auflockernde Runde zum Kennenlernen. Danach wurden die einzelnen Workshops vorgestellt und ausgewählt. 

Montag und Mittwoch wurde den ganzen Tag in den Workshops gearbeitet: Es gab drei Workshops: Einen Tanzworkshop (mit Gosia), einen Artistik-Workshop (mit Hubert) und einen Fotoworkshop (mit Sebastian).  Im Foto-Workshop arbeiteten deutsche und polnische Jugendliche in Kleingruppen und entwickelten Bild- Serien im intensiven Austausch. Im Tanz-Workshop wurden Hip-Hop Moves und Element des contemporary dance zur eigenständigen Choreographie entwickelt. Wobei hier besonders die Freude und positive Energie auffiel, welche durch den Tanz freigesetzt wurden. Auch im Artistik-Workshop wurde neben den Grundübungen auch an einer Choreographie gearbeitet. 

Beim abendlichen Lagerfeuer -mit Stockbrot und Marshmallows – wurden in gemütlicher Runde die Gespräche und Beziehungen vertieft und gemeinsam musiziert. Gut: Die polnischen Schüler hatten zwei Gitarren dabei. 
Am Dienstag gab es einen Ausflug nach Berlin. Dort besichtigten die Schülerinnen und Schüler im Deutschen Historischen Museums die Ausstellung „Natur und Geschichte“. Danach stand Sightseeing auf dem Programm. In Trebitz wurde der Tag wurde dann mit einem Kinoabend abgerundet. 
Am Mittwoch stand am Abend die Präsentation der Ergebnisse an. Man spürte, mit welcher Begeisterung und Konzentration die Jugendlichen auf den Abend hingearbeitet hatten. Eine Welle von Freude am Entdecken und Probieren und der Spaß am gegenseitigen Kennenlernen durchwebte den Raum. 

Zahlreiche Jugendliche nutzen am Donnerstag die Gelegenheit, sich zu bedanken und es gab sehr viel positives Feedback. Mit neuen Eindrücken und schönen Erlebnissen wurden alle Wriezener von den Eltern abgeholt.  (Text und Foto: Redaktion EJSW/ BU, WA)

Ähnliche Beiträge