Orte politischer Repression und Erinnerung – Ziele einer Exkursion des 10. Jahrgangs nach Berlin
Die Schülerinnen und Schüler besuchten historische Stätten und setzten sich dort mit der Geschichte der DDR auseinander.



Am 5. Juli 2025 besuchten die zehnten Klassen der Evangelischen Johanniter-Schulen Wriezen die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Sie befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Dort wurden vor allem politische Gefangene, darunter fast alle bekannten DDR-Oppositionellen, inhaftiert und physisch und psychisch gefoltert. In getrennten Führungen durch das ehemalige Stasi-Gefängnis – darunter U-Boot, Neubau, Freiganganlage und Garagenschleuse – wurden Strukturen und Methoden politischer Unterdrückung in der DDR anhand vieler konkreter Beispiele und Hintergründe vermittelt, etwa zur „Republikflucht“ oder zur staatlichen Kontrolle der Jugendkultur in der DDR.
Am Nachmittag führte Jugendoffizier Hauptmann Clemens Makagon durch die „Gedenkstätte Berliner Mauer“ an der Bernauer Straße und den Nordbahnhof. Die Jugendlichen zeigten sich aufmerksam und sichtlich bewegt von der Auseinandersetzung mit der deutschen Teilung. (Benjamin Franke – Geschichtslehrer)
