Japanische Kunstwerke auf den Schulkorridoren
Große Augen machten die Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis drei, als sie im Frühsommer 2025 die bunten Bilder im Schulflur sahen: An den Wänden hingen neue, eindrucksvolle Kunstwerke – direkt aus Japan! Die Bilder stammen von Kindern einer Partnerschule in Japans Hauptstadt Tokio und zeigen traditionelle sowie moderne Motive, die mit viel Sorgfalt gestaltet wurden.

Die jungen Betrachterinnen und Betrachter nahmen sich Zeit, um die Kunstwerke zu betrachten und eigene Interpretationen zu entwickeln. „Ich glaube, der Baum ist kleiner, weil er wahrscheinlich mehr entfernt ist,“ mutmaßt ein Schüler begeistert. Das oben in der rechten Ecke müsse wahrscheinlich ein Mond sein, so die Ansicht einer anderen Schülerin. „Vielleicht ist der Wolf so groß, weil es dem Künstler wichtig war‘‘, vermutet die Kunstlehrerin Katharina Scholkmann.
Der Austausch entstand im Rahmen einer Schulpartnerschaft mit der Dai-San Elementary School, bei der beide Schulen Kunstwerke in diesem Schuljahr ausgetauscht haben – auch die Grundschule der Evangelischen Johanniter-Schulen Wriezen hatten bereits im Frühjahr 2025 Bilder nach Japan geschickt.
Die japanischen Kunstwerke werden nun dauerhaft den Flur schmücken und die Schüler und Besucher weiterhin zum Staunen und Nachdenken anregen. So wird kultureller Austausch auf kreative und kindgerechte Weise erlebbar gemacht – und bringt Welten ein kleines Stück näher zusammen.
(Kornel Naruszewicz, Fachbereichsleiter Fremdsprachen)
